Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum Südbayern

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Begleitung und Hilfestellung für Jugendliche, Eltern, Erzieher, Lehrer bei der Berufswahl

(ab den 8. Klassen Hauptschule, Realschule, im Sehbehinderten- und Blindenzentrum)

  • Ziel:  Ausbildung auf dem " 1. Arbeitsmarkt "
  • Schwierigkeiten:  Entscheidungsprozess genau in Pubertät, Sehbehinderung, Blindheit
  • 3 Phasen:  Berufsorientierung => Entscheidungsfindung => Realisierung
  • Geschichte:
    1995 mit 30%-Stelle begonnen, seit 1999 100%-Stelle
    10% Nachbetreuung durch den  Sehbehinderten- und Blindenzentrum e.V. finanziert.
  • Schwerpunkte:
    Eine ordentliche Diagnostik im Bereich der Psychologie Betreff:
    u.V. Behinderungseinsicht, Lebenskonzept, Belastbarkeit, Steuerungsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, altersadäquater Entwicklung, Kommunikationsfähigkeit, Kompetenzen.
    Einbeziehung des GeLeiSe - Systems Gemeinschaft Leistung Selbständigkeit (Qualitätssicherung) im und des Personenbetreuers (Maßnahmenbeurteilung)
    Die Inhalte und Aufgaben der Berufswahlbegleitung in Zusammenarbeit mit Schule Internat und Eltern müssen individuell und flexibel gestaltet werden.
    Bei Schülern mit zusätzlichem Förderbedarf verstärkt zu Beachten: Eine überschaubare Berufspalette, Kennen der individuellen Belastbarkeit, überschaubar strukturierter Arbeitsplatz, Beachtung des individuellen Arbeitstempos, Bezugspersonenkonstanz, Ausbildereinstellung,  Lebensperspektivenarbeit mit Eltern
  • Gezielte Berufswahlvorbereitung "BWF-Konzept"

Tätigkeiten der Berufswahlbegleitung

  • Erstgespräche mit den Schülern der 8/9ten Klassen über  Traumberuf - Selbsteinschätzung - Elterneinfluß - schulische Voraussetzungen für konkreten Beruf  - Sehvermögen - Berufsinhalte - (Maslow Abraham - Berürfnispyramide) - Behindertenstatus
  • Elterngespräche über die Einstellung zum Berufswunsch des Kindes (des; der Jugendlichen) -
    eigene Wunschvorstellung - Ängste - Über, - Unterforderung der Kinder
  • Gespräche mit den Lehrern - Erziehern - Erziehungsleitung - Fachdiensten wie Psychologie - Mobilitätstrainern - Low Vision Berater - Beschäftigungstherapeuten - Augenärzten -  LPF Trainerinnen - Schulleitungen -  Low -Vision- Trainer - Direktion (Fremdeinschätzung)
  • Weitere Gespräche nach Notwendigkeit und nach Wunsch und Bedürfnissen der Jugendlichen bis zum Abschlußgespräch mit allen Jugendlichen
    (Einleiten notwendiger Hilfen in Absprache mit den Jugendlichen wie - Nachhilfe - Therapeutische Maßnahmen in allen Bereichen - Berufliche Integration in Facheinrichtungen - Kompetenzen - Schlüsselqualifikationen - Rechte im Betrieb - Arbeitszeit - Versicherungen - Wohnen u.v.m.)
  • Gespräche mit Erzieherinnen Heim => Tagesheim, hier der Themenschwerpunkt  Selbständigkeit - Soziale Kompetenz - Arbeitsmarktsituation - (Evaluierung)

Zusammenarbeit mit der Schule: (Realschulkonzept)

  • Fachübergreifende Zusammenarbeit der Lehrkräfte in den Fächern Arbeitslehre - Informatik - Deutsch - Mathematik - Wirtschaftskunde - Maschinenschreiben - Werken als Vorbereitung der Praktika => Bewerbungstraining => Bewerbungsschreiben => Eignungsteste
    wenn möglich am konkreten Berufsziel orientiert
  • Bewerbungstraining / Vorstellungsgesprächstraining durch Betriebe in München unterstützt
    z.B. Postbank => Stadtsparkasse => MTU => Siemens => Arbeitsämter => Eltern intern/extern
  • Besuche im Berufsinformationszentrum BIZ - Besuche - Betriebserkundungen, wenn möglich Jugendliche alleine
  • Praktikumsbetreuung - Stellensuche zuerst durch Schüler - Besuche im Praktikum durch Lehrer und BWH Nachbesprechung und Auswertung  mit dem Lehrer und den Schülern
  • Besuche (halbjärlich) der 8./9./10.Klassen und Einzelgespräche durch den Rehaberater der Agentur für Arbeit München
  • Tests zur Berufseignung und deren Auswertung mit allen Beteiligten ( PSB - GILT - BIT)
  • Gespräche (regelmäßig) mit den Klassleitern/Fachlehrern/Schulleitungen bei Schulproblemen
  • Informationsaustausch über Veränderungen am Arbeitsmarkt - neue Berufe - Anforderungsprofile wie Sachkompetenz - soziale Kompetenz - deren Umsetzung in den Schulalltag ( Gruppen,- Teamarbeiten - Projektarbeit, - Evaluierung )
  • (Assessment, Personal Coaching)

Zusammenarbeit mit

  • Rehabilitationsberatern der Arbeitsämter (med. - psychologischen Diensten)
  • Schwerbehindertenvertretern der Ausbildungsfirmen
  • Ausbildungsleitern - Ausbildern - Personalchefs der Firmen - KollegInnen (Abbau von Vorurteilen Einladungen ins SBZ - Besuche vor Ort am Arbeitsplatz - Anforderungsprofilerstellung, siehe MELBA/IMBA)
  • Berufsschulen - Lehrern (im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes des SBZ)
  • Interessenverbänden (Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund) - Unternehmerverbände (IHK-HWK)
  • Arbeitsassistenten => Integrationsfachdiensten => Integrationsämter
  • erkstätten für Menschen mit Behinderung  WfBs (Allg. Sozialdienste) => SWW/NWW =>  Blindeninstitutsstiftung München
  • Sonderberufsschulen - Lehrer  (Kolpingschule - Haus Maria Thalkirchen)  Einbeziehung unseres Schulberaters
  • Weiterführenden Schulen - Lehrer (FOS - Adolf Weber Gymnasium) Einbeziehung unseres Beratungslehrers
  • Berufsbildungswerken BBW (Stuttgart => Nürnberg => Soest => BFW Veitshöchheim)

Weitere Aufgaben der Berufswahlbegleitung

  • Einsatz von Hilfsmitteln wie MELBA => IMBA zur Stellenabgleichung
  • Lehrstellenbeschaffung  (Stellenaquise)
  • Mitorganisation und Besuch der Berufswahlhilfeveranstaltung in Saulgrub (Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund)
  • Öffentlichkeitsarbeit (bei Veranstaltungen der Arbeitgeber Interessenverbände wie Caritasverband => LAGH - Einladungen von Ausbildern aus den Betrieben ins SBZ zum jährlichen "Tag des Berufes" => IHKs => Schwerbehindertenvertreter
  • Beschaffung und Weitergabe von Informationen - Zeitschriften - Büchern - Broschüren über Berufe - Berufsbilder - gesetzliche Hilfen - Behindertenverbände - Sehhilfen
  • Einsatz und Nutzung neuer Medien zur Information - Stellenbörsen (Internet)
  • Informationsaushang  (an allen Beteiligten bekannten Stellen Infotafeln  Schule Aula  Klassenzimmern 8/9/10)
  • Fortbildungen zu relevanten Themen im Bereich Berufe => Lehrer => ErzieherInnen => Psychologie (Evaluation)
  • Dokumentation der Arbeit (Qualitätssicherung)
  • Nachbetreuung bis zum Eintritt ins Erwerbsleben (noch in Feuerwehrfunktion)
  • Zukünftig:
    • Verstärkte praktische Lehrlingsausbildung im SBZ Hauswitschafterin (HtH)/Büro/Koch, (Beikoch)
    • Beschäftigungsgesellschaft für "schwervermittelbare" Schüler des SBZ
    • "Betreutes Wohnen"