Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum Südbayern

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Orientierung und Mobilität

Rafael im „Ruhigen Wohngebiet“

Mit dem Ziel der selbständigen Fortbewegung werden die Fähigkeiten in Orientierung und Mobilität (O&M) mit sehbehinderten und blinden Kindern und Jugendlichen individuell geschult.

1.) O&M-Schulung für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler aus Internat und Tagesstätte

Schülerinnen und Schüler aus Internat und Tagestätte erhalten eine Mobilitätsschulung ab einem Restsehvermögen von 30% und weniger. Die Schulung umfasst alle Altersstufen, beginnend mit den Kindern der SVE bis zum Schulabschluss.  

 

Wichtige Ziele:

  • Erarbeiten von grundlegenden Fähigkeiten in Orientierung und Mobilität
  • Schulung der verbliebenen Sinne, einschließlich des Restsehens
  • Orientierung und Fortbewegung in den Gebäuden (Schule, Gruppen) und auf dem Gelände unserer Einrichtung
  • Erlernen der Langstocktechniken bei Bedarf
  • Der Umgang mit optischen Hilfsmitteln
  • Vermittlung wesentlicher Kenntnisse und Fertigkeiten in der Schulumgebung, im nahen Einkaufszentrum (IAZ)
  • Selbständige und sichere Fortbewegung im Straßenverkehr und Nutzung verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel
  • Übertragung der erlernten Fähigkeiten auf andere Ortschaften und im Stadtzentrum von München

Die Schülerinnen und Schüler erlernen im O&M-Unterricht die Wege,  die der individuellen Entwicklung und den Bedürfnissen der Kinder entsprechen.

Die Dauer der Maßnahme ist abhängig von den individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Kindes.

Die Mobilitätsschulung für Schülerinnen und Schüler aus Internat und Tagesstätte wird über den jeweiligen Kostensatz von dem zuständigen Kostenträger finanziert.  

      Downloads

       

       

      Ricardo: Orientierung mit dem Monokular

      2.) O&M-Schulung für externe Schülerinnen und Schüler

      Externe Schülerinnen und Schüler können eine O&M-Schulung bei ihrer Krankenkasse beantragen.
      Die Beantragung kann über den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. (BBSB) erfolgen.

      Für die Beantragung bei der Krankenkasse ist eine Verordnung über eine O&M-Schulung durch den zuständigen Augen- oder Kinderarzt erforderlich. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt in der Regel  bis zu einem Sehvermögen von maximal 10% und ist zwingend als Schulung im Umgang mit dem Langstock definiert. Da von der Krankenkasse derzeit  in der Regel 40 Stunden Basisschulung genehmigt werden, können die Schulungsinhalte nicht so umfassend sein, wie das bei Schülerinnen und Schülern von Internat und Tagesstätte der Fall ist. D.h. es werden vorwiegend die Basisfähigkeiten und dringend notwendige Wege geübt.

      Kontakt

      Für weitere Fragen können Sie uns gerne anrufen.
      Tel: 089-310001- 6021 oder - 6051