Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum Südbayern

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Tagesablauf

Je nach Alter und Selbständigkeit werden die Kinder und Jugendlichen morgens von der ErzieherIn geweckt oder stehen selbst auf. Im Wechsel sind alle Gruppenmitglieder beim Vorbereiten der gemeinsamen Mahlzeiten  und anschließend beim Aufräumen beteiligt.
Das Essen wird auf der Gruppe eingenommen:  Frühstück und Abendessen werden aus den gelieferten Zutaten selbst zubereitet, das Mittagessen wird von der Großküche im Container geliefert.
Nach dem Frühstück gehen alle SchülerInnen zum Unterricht. Die Jüngeren werden von den ErzieherInnen begleitet und nach Schulschluß auch wieder abgeholt.
Im Anschluß an das Mittagessen und eine individuelle Ruhepause werden die Hausaufgaben angefertigt, je nach Alter und Entwicklung mit mehr oder weniger Unterstützung. Ältere SchülerInnen haben im Rahmen der Lernzeiten Gelegenheit, Proben vorzubereiten sowie Lernaufgaben zu erledigen. Außerdem gibt es je nach Klasse Nachmittagsunterricht.
Viele SchülerInnen nutzen die Zeit für eigenständige Unternehmungen und gegenseitige Besuche; Therapien und Arztbesuche werden erledigt. Auch Freizeitangebote und Einkäufe finden statt.
Nach dem gemeinsamen Abendessen ist nochmals Freizeit bis zum Schlafengehen. Je nach Alter und Mobilität erhalten die SchülerInnen Ausgang oder bleiben zusammen in der Gruppe.
Die Ausgangs- und Bettgehzeit sind altersmäßig gestaffelt.

Wochenablauf

Die Kinder und Jugendlichen reisen montags mit den Sammeltaxen kurz vor Unterrichtsbeginn an. Wegen der langen Anreise mancher SchülerInnen beginnt die Schule montags erst um 9.15 Uhr.Der Wochenablauf hängt vom Stundenplan, von individuellen Terminen der Kinder und Jugendlichen und von der Gruppenplanung ab. Donnerstags wird in allen Gruppen gepackt und geputzt.Da freitags kein Nachmittagsunterricht mehr stattfindet, werden die Schüler nach dem Mittagessen von den Sammeltaxen wieder nach Hause gebracht.

Gemeinsame Hausordnungspunkte

  • Die Mahlzeiten werden soweit wie möglich gemeinsam eingenommen.
  • Im ersten Stock sind Hausschuhe zu tragen.
  • In jeder Gruppe gibt es mindestens eine Stunde Hausaufgabenzeit pro Tag.
  • Die SchülerInnen haben sich bei Ausgang oder Besuchen in anderen Gruppen an- und abzumelden.
  • Fernsehen ist mit der Gruppe und dem ErzieherIn vorher abzusprechen.
  • Rauchen und Alkohol sind in der Einrichtung nicht gestattet.
  • Radio und Cassettenrecorder/CD-Player spielen auf Zimmerlautstärke.
  • Ausgangsschluß ist spätestens um 21.30 Uhr.
  • Bettruhe für alle ist spätestens um  22.00 Uhr.

Ausgangs- und Bettgehzeiten

unter 12 Jahren

Ausgangszeitenindividuelle Handhabung
Bettgehzeiten20.30 Uhr

12-Jährige

Außerhalb des Geländes19:00 Uhr
Innerhalb des Geländes20:30 Uhr
Bettgehzeiten21:00 Uhr

13-Jährige

Außerhalb des Geländes20:00 Uhr
Innerhalb des Geländes20:30 Uhr
Bettgehzeiten21:00 Uhr

14-Jährige

Außerhalb des Geländes20:30 Uhr
Innerhalb des Geländes21:00 Uhr
Bettgehzeiten21:30 Uhr

15-Jährige

Außerhalb des Geländes21:00 Uhr
Innerhalb des Geländes21.30 Uhr
Bettgehzeiten22.00 Uhr

ab 16 Jahre

Außerhalb des Geländes21.30 Uhr
Innerhalb des Geländes21.30 Uhr
Bettgehzeiten22.00 Uhr

Partyteilnahme kann von Erzieherinnen bis zur Bettgehzeit genehmigt werden, Ausgangsverlängerungen außerhalb des Geländes bei über 16-jährigen im Einzelfall

Freizeit

Je nach Alter, Entwicklungsstand und Interessen der Kinder und Jugendlichen werden innerhalb und außerhalb der Einrichtung Freizeitangebote geplant und durchgeführt. Dies kann mit einzelnen oder auch mit der ganzen Gruppe erfolgen. Eine Auswahl unserer Aktivitäten sind:

GOALBALL / INSTRUMENTALUNTERRICHT / JUDO / LANGLAUFEN / REITEN / LEICHTATHLETIK / MOTOPÄDAGOGIK / RHYTHMIK / SCHULGARTEN / TORBALL / ERLEBNISPÄDAGOGIK / SCHWIMMEN /u.a.m.

Feste und Feiern

Feste und Feiern fördern das Gemeinschaftsbewußtsein. Gestaltet und gefeiert werden kirchliche Feste, Geburtstage und Parties.

Gruppenwochenenden

In den meisten Heimgruppen werden ein- bis zweimal im Schuljahr – je nach Interesse der SchülerInnen – Gruppenwochenenden angeboten. Es besteht die Möglichkeit, ein Gruppenwochenende im Internat zu verbringen, um von dort aus Unternehmungen zu planen oder über das Wochenende wegzufahren und in einer Hütte, Jugendherberge, auf einem Campingplatz etc. zu übernachten. Diese Angebote wirken sich sehr positiv auf die Gruppengemeinschaft  und die sozialen Fähigkeiten aus und macht, weil es  ohne die alltäglichen Anforderungen in entspannter Atmosphäre abläuft, großen Spaß.

Dienste und Pflichten

Das Zusammenleben in der Gruppe erfordert die Erfüllung regelmäßiger Dienste und Pflichten aller SchülerInnen.
Die Kinder und Jugendlichen übernehmen bestimmte Aufgaben in der Gruppe, um soziale Verantwortung in der Gemeinschaft zu erlernen und nicht nur in passiver Erwartungshaltung Ansprüche zu stellen.
Durch die Beteiligung der Einzelnen an den alltäglichen Erledigungen werden lebenspraktische Fertigkeiten und Mobilität, trotz Sehbehinderung geübt und vertieft. Dies führt zu größerer Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Förderung der schulischen Entwicklung

Das Internat unterstützt die SchülerInnen in der Erledigung der schulischen Anforderungen, hat jedoch auch einen eigenständigen pädagogischen Auftrag als familienergänzende Einrichtung.Durch regelmäßige Einzelgespräche zwischen ErzieherInnen und LehrerInnen der Kinder und Jugendlichen erfolgt die bestmögliche und situationsorientierte Hausaufgabenbetreuung.Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Kindern und Jugendlichen eine Umgebung zu bieten, in der sie ungestört ihre Hausaufgaben erledigen können. Hierzu geben wir Anregungen und bei Bedarf Hilfestellungen. Die Hausaufgaben sind von den SchülerInnen selbst anzufertigen und sollen der Lehrerin einen realistischen Überblick über den Leistungsstand geben. Wenn außerschulische Nachhilfe notwendig ist, können von uns unterstützende  Maßnahmen angeboten werden; die ErzieherInnen erteilen jedoch nicht selbst Nachhilfeunterricht.

Elternarbeit

Zum Wohle des Kindes können die angestrebten Förderziele nur im gegenseitigen Vertrauen und auf den Grundlagen einer positiven Beziehung zwischen dem Elternhaus, den ErzieherInnen und dem Kind erreicht werden. Aus diesen Gründen kommt der Elternarbeit eine entscheidende Bedeutung zu.  Wir wünschen einen engen Kontakt, der sich telefonisch, schriftlich oder persönlich gestalten kann. Zweimal im Jahr werden jeweils samstags, zu Schuljahresanfang und gegen Schuljahresende für die Eltern Sprechtage angeboten, an denen die einzelnen LehrerInnen, ErzieherInnen und die MitarbeiterInnen der Fachdienste zu Ihrer Verfügung stehen.