Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum Südbayern

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29.11. 2017 Alter: 17 Tage

Großzügige Spende des Sozialwerks im Helmholtz-Zentrum München e.V. an das SBZ

Von: Sandra Butscher
Große Freude im Sehbehinderten- und Blindenzentrum Südbayern (SBZ) in Unterschleißheim: Eine vierköpfige Delegation des Sozialwerks im Helmholtz Zentrum München (HMGU) hatte ihren Besuch im SBZ angemeldet - der Vorsitzende Herr Dr. Sigurd Schulte-Hostede, der kaufmännische Geschäftsführer und stellvertretende Vorsitzende Herr Heinrich Baßler, das Vorstandsmitglied und Betriebsratsvorsitzende Dr. Jürgen Maguhn und Vorstandsmitglied Frau Manuela Rother.
Vor dem SBZ: Hildegard Mayr, Dr. Sigurd Schulte-Hostede, Dr. Jürgen Maguhn, Manuela Rother, Heinrich Baßler
Schecküberreichung: Dr. Jürgen Maguhn, Manuela Rother, Heinrich Baßler, Dr. Sigurd Schulte-Hostede, Hildegard Mayr

Das Helmholtz Zentrum München mit Hauptsitz in Neuherberg ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil sowie individueller genetischer Disposition. Aufgrund seiner Forschungsergebnisse entwickelt es neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Mitarbeiter haben aus eigenem Antrieb einen Verein, das Sozialwerk, gegründet, um sich in vielerlei Hinsicht gegenseitig zu unterstützen, wenn Hilfe gebraucht wird. Der Verein hat inzwischen 650 Mitglieder und steht auch externen Menschen offen.

Als Grund des Besuchs war die Überreichung eines Spendenschecks an das SBZ angekündigt worden. Um welche Summe es sich allerdings handeln würde, blieb bis zur allerletzten Minute spannend. Deshalb waren die Überraschung und die Dankbarkeit sehr groß, als Herr Dr. Schulte-Hostede einen Scheck mit der beachtlichen Summe von 1.000 Euro überreichte.

Herr Dr. Schulte-Hostede erklärte, dass die Wahl auf das SBZ gefallen sei, weil ein langjähriger, ehemalige Mitarbeiter, der nicht öffentlich genannt werden möchte, ihnen anlässlich seines 95. Geburtstages eine höhere Geldsumme gespendet hatte. Mit diesem Betrag aufgestockt auf 1.000 €, wollten sie eine soziale Einrichtung unterstützen, die ganz in der Nähe ihres Hauptsitzes liegen sollte. Aufgrund der Initiative von Frau Rother war die Entscheidung schließlich zugunsten des SBZ ausgefallen.

Im Gespräch entstand ganz spontan die Idee, in Zukunft den Austausch zwischen dem Forschungszentrum und dem SBZ am Leben zu erhalten. In diesem Zusammenhang wurde der Direktorin angeboten, mit zwei Ständen kostenlos auf dem traditionellen Nikolausmarkt des Helmholtz-Zentrums vertreten zu sein, um von Blinden und Sehbehinderten der blindusa gefertigte Besen und Bürsten und den Aurelio-Stern zu verkaufen. Auf diese Weise soll die Verbundenheit der beiden Einrichtungen gefördert werden und der Belegschaft die Möglichkeit gegeben werden, sich mit der segensreichen Arbeit des SBZ besser vertraut zu machen.

Im Gegenzug wurden die vier Gäste zum nächsten „Treffpunkt SBZ“ am 14. Dezember zu der Aufführung des Marionettentheaters Bille mit dem Stück „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma eingeladen.

Ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“ richtet das Sehbehinderten- und Blindenzentrum an das gesamte Sozialwerk im Helmholtz-Zentrum München e.V.