Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum Südbayern

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08.07. 2019 Alter: 107 Tage

Betriebsausflug nach Augsburg

Von: Sandra Butscher
29. Juni 2019: Knapp 40 Mitarbeiter waren der Einladung der Direktorin des SBZ, Frau Hildegard Mayr, gefolgt und nahmen an dem Ausflug in die Fuggerstadt Augsburg teil. Die Organisation des Tagesablaufes hatte Frau Dr. Schuber in Zusammenarbeit mit Herrn Kluger übernommen.
Gruppenfoto
Ankunft in Augsburg
Eingang zum historischen Wasserwerk
Eintreffen im Innenhof

Bei echtem Kaiserwetter mit Temperaturen, die am Nachmittag auf über 30 Grad kletterten, startete der Bus vom Sehbehinderten- und Blindenzentrum um ca. 8.45 Uhr in Richtung Augsburg. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Direktorin Mayr, ging bereits die Menüliste von Hand zu Hand, mit der sich jeder nach Wahl sein eigenes Mittagsmenü zusammenstellen konnte. Auf diese Weise und mit fröhlichen Unterhaltungen verging die Fahrt nach Augsburg wie im Flug. Dort angekommen wurde die gut gelaunte Reisegesellschaft bereits von Frau Dr. Schuber und Herrn Kluger erwartet und zu den historischen Wassertürmen am Roten Tor gebracht. Herr Kluger begann dort mit einer sehr interessanten Einführung zum Wassersystem in Augsburg. Im Anschluss daran wurden drei Gruppen gebildet, die von Herrn Kluger und zwei örtlichen Gästeführerinnen durch das Areal und die Wassertürme geführt wurden. Dabei gerieten die Teilnehmer immer wieder ins Staunen wie technisch versiert und wie gut durchdacht Augsburg in der Vergangenheit die Beförderung des Wassers bewerkstelligt hat und damit ihrer Zeit damals weit voraus war. (Anmerkung: Herr Kluger hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass sich die Stadt Augsburg mit ihrem historischen Wassersystem für den Welterbe-Titel der UNESCO beworben hat. Diesen Titel hat die Stadt Augsburg Anfang Juli 2019 auch tatsächlich erhalten.)

Nach den wirklich beeindruckenden Führungen durch das historische Wasserwerk, ging es, nach einem kurzen Spaziergang mit weiteren Erklärungen, zum gemütlichen Mittagessen auf der schattigen Terrasse der Maximilans Klause. Bis das Essen kam, erzählte Frau Dr. Schuber viele interessante Einzelheiten über die Geschichte Augsburgs, bezüglich ihrer eigenen Rolle zur Förderung der Blinden damals, zur Befreiung der Stadt zum Ende des 2. Weltkrieges und beantwortete auch bereitwillig alle Fragen. Nach dem Essen ging es zum Augsburger Dom, bei dem sich die Gruppe wieder (nach eigener Wahl der Teilnehmer) teilte. Die eine Hälfte besichtigte mit Frau Dr. Schuber, die trotz der Hitze von Energie und Begeisterung nur so sprühte und deshalb von allen Teilnehmern sehr bewundert wurde, den Dom und den Goldenen Saal des Rathauses. Die andere Hälfte wurde von Herrn Kluger zur Fuggerei geführt. Dort erfuhren die Teilnehmer viele offizielle und vor allem auch die nicht bekannten Details über diese älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt und besichtigten zudem den Weltkriegsbunker. Die gesamte Gruppe traf sich dann wieder im Café des Maximilianmuseums und alle konnten sich mit einem kühlen Getränk oder Kaffee und Kuchen stärken, bis Frau Dr. Schuber die Teilnehmer zum Aufbruch zum Bus versammelte, der bereits auf die Gesellschaft wartete, um sie zur Blindenwerkstätte blindusa zu bringen.

Bei der blindusa angekommen, wurde die Reisegruppe vom Werksleiter Herrn Dembelein begrüßt und durch die Räumlichkeiten geführt. Herr Balfanz hatte die Körbe, Bürsten und Besen bereits bei der Anfahrt zur blindusa so gekonnt angepriesen, dass viele Mitarbeiter die Gelegenheit zum Kauf nutzten und es sich für die blindusa somit sicher gelohnt hat, ihre Türen eigens für die SBZ-Mitarbeiter an einem Samstag zu öffnen. Auf der Rückfahrt nach Unterschleißheim wurde von den Teilnehmern immer wieder das umfangreiche historische Wissen von Frau Dr. Schuber und Herrn Kluger, sowie deren ansteckende Begeisterung für ihre Stadt Augsburg und der insgesamt gelungene und schöne Ausflugstag gelobt.

Bei der Einführung durch Herrn Kluger
Blick aus einem der Wassertürme in den idyllischen Innenhof
Beim Spaziergang zur Maximilians Klause
Frau Dr. Schubert erzählt beim Mittagessen
Brechthaus auf dem Weg zur Fuggerei
Erfrischung am Brunnen in der Fuggerei
Am Denkmal für Jakob Fugger
LKW der blindusa
Gruppenfoto vor dem Gebäude der blindusa
Führung durch Herrn Dembelein
Einkaufsschlange an der Kasse der blindusa